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Saiten für Streich- und Zupfinstrumente

Es gibt unglaublich viele verschiedene Streichersaiten und Gitarrensaiten, und jede klingt anders. Natürlich können Sie nicht jede Saite einzeln durchprobieren, denn das wäre schlicht zu kostspielig. Aber aus welchem Material sollten Streichersaiten oder Gitarren Strings gefertigt sein? Was können die einzelnen Saiten, und was ist für welches Instrument zu beachten? Arc Verona führt wirklich alle Saiten in allen Materialien und von allen Herstellern. Die Saiten sind immer vorrätig. Was Sie benötigen und bei Arc Verona bestellen, steht Ihnen zeitnah zur Verfügung.

Saiten nach Material

Instrumente können zwar grundsätzlich mit Saiten aus nur einem Material bespannt werden. Weitaus üblicher ist aber ein Saitenmix. Denn jedes Material hat andere Eigenschaften, die sich auf die Entfaltung des Klangs direkt auswirken. Eine bessere oder schlechtere Mischung gibt es nicht. Denn natürlich ist Ihr Instrument so einzigartig wie Sie - und das darf man auch hören.

Streichersaiten: Darm, Stahl, Perlon, PEEK

Darmsaiten sind die traditionelle Art, Streichinstrumente zu bespannen. Das natürliche Material ist geschmeidig und garantiert einen natürlichen, modulationsfähigen und ausdrucksstarken Klang. Insbesondere für historische Aufführungen sollten es Streichersaiten aus diesem Material sein. Allerdings reagieren Darmsaiten empfindlich auf Schwankungen in Temperatur und Feuchtigkeit, und das zeigt sich im Klang. Die Stimmstabilität ist dann nicht mehr gegeben. Unter anderem diese Hersteller arbeiten mit Darm:

Perlon ist ein Kunststoff, aus dem neben Nylon und Polyester auch Streichersaiten hergestellt werden. Korrekt heißt das Polymer Polycaprolactam, Perlon ist der Handelsname. Wie alle Kunststoffsaiten sind diese Saiten bedingt haltbar. Sie zeichnen sich durch Stimmstabilität aus, können universell eingesetzt werden und sind klanglich flexibel. Diese und andere Marken bieten Perlonsaiten:

PEEK-Saiten kommen klanglich der Darmsaite sehr nahe. Vor allem in mittlerer und hoher Spannung sind sie solistisch und extrem klar. Gegen Umwelteinflüsse sind diese Streichersaiten resistent, sie gelten als sehr langlebig. PEEK-Saiten bekommen Sie unter anderem von diesen Marken:

Gitarren Strings: Beschichtung, Material, Umwicklung

Diese vier Faktoren sind für Gitarren Strings fundamental, denn sie machen den Ton erst zu dem, was er sein soll. Die meisten Strings werden ohne Beschichtung angeboten, das bemerken Sie unter anderem am Preis: Sie sind günstiger. Allerdings verschmutzen diese Saiten schnell, denn beim Spielen gibt es immer etwas Abrieb von den Fingern. Und der setzt sich bei Strings ohne Beschichtung in den Wicklungszwischenräumen ab. Die Polymer-Beschichtung verhindert das und halten den Ton klar.

Aus welcher Metalllegierung sollte die Gitarrensaite sein? Strings aus Stainless Steel fühlen sich natürlich anders an als Nickelsaiten -und sie klingen auch anders. Sogar bei beschichteten Gitarrensaiten macht sich das bemerkbar. Wenn der Klang der Gitarre also nicht so ganz zu Ihrem Spiel passt, könnte eine andere Legierung zielführend sein.

Wir unterscheiden außerdem zwischen blanken Stahlsaiten und umwickelten Saiten. Umwickelt bedeutet, dass die Saite einen Metallkern hat, der mit Draht umwickelt ist. Ausschlaggebend für Ton und Grip ist die Form des Drahts, der um die Strings gewickelt ist. Roundwound bedeutet, dass der Draht rund ist. Für das Gitarrenspiel bedeutet es eine komfortable Oberfläche mit geriffelter Textur und tollen, brillanten Sound. Half-Round bedeutet dagegen, dass der Draht angeschliffen ist, einen weicheren Grip hat und wärmere Töne erzeugt. Wer Vintage-Sound sucht, braucht Flatwound. Die Oberfläche dieser Strings ist extrem glatt, der Sound ist jazzig.

Geigensaiten - aus welchem Material sollten sie sein?

Geigensaiten können aus Darm, Stahl oder Kunststoff gefertigt sein. Beschichtungen bieten weitere Vor- und Nachteile, bei Darmsaiten wird zusätzlich mit einer Umspinnung aus Aluminium, Silber oder Kupfer gearbeitet. Das wirkt sich auf den Klang aus, der Ton wird tiefer und runder.

Für Anfänger und Einsteigerinnen werden in der Regel Stahlsaiten empfohlen. Denn die sind robuster und lassen sich besser greifen. Der kräftige Ton klingt allerdings etwas hart und metallisch.

Bratschensaiten - welches Material für Anfängerinnen und Profis?

Auch die Bratsche wird mit Darmsaiten, Stahlsaiten oder Kunststoffsaiten bespannt. Darmsaiten werden in der Regel aus Schafsdarm hergestellt und sind mit Metall umsponnen. Die elastischen und einfach zu handhabenden Saiten haben einen tiefen, schweren Klang und sind sehr empfindlich. Für Anfänger und Anfängerinnen werden eher Kunststoffsaiten empfohlen. Die sind ebenfalls mit Metall umsponnen und stimmstabil. Der Ton ist klar, rund und weich. Stahlsaiten sind bei der Bratsche eher selten, können aber durchaus verwendet werden. Sie klingen lange nach und haben einen weichen und sonoren Klang.

Cellosaiten - worauf achten?

Neben dem Material (Darm, Stahl oder Kunststoff) spielt die Stärke der Saiten eine wichtige Rolle. Denn die wirkt sich immens auf den Klang aus! Das Violoncello klingt unter Umständen höher gestimmt besser mit einer dickeren Bespannung. Feinere Saiten können dagegen auch tiefer gestimmt werden und entfalten dann einen ganz eigenen Zauber. Wichtig zu wissen: Die Hersteller nennen die Stärke unterschiedlich. Dicke Saiten werden als forte, orchestra, high oder stark bezeichnet, dünne als low, dolce, soft oder fein.