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“Zeiten“ wurde im Oktober 2004 komponiert. Der Titel basiert auf dem Ausspruch „Ach, das waren Zeiten“, was im Englischen sinngemäß „Those were the Days“ heißt. Die Komposition, eine Rhapsody in dreizehn Teilen, hat aber nichts mit dem gleichnamigen, populären Lied zu tun. Die ersten vier Teile sind „Spiele mit Sieben“ im 7/8, 7/4 und 7/16 Takt. Es folgt der Teil,„Chorale for Frank“, gewidmet meinem Freund Frank Mämpel, der bei einem Bergunfall verunglückte, als ich gerade an diesem Punkt der Komposition angelangt war.

Das anschließende Klavier Solo, ein Duett mit Parallelmelodie, wird von einem Cello Solo abgelöst. Es folgt ein Teil, den ich nur privat „Ein albernes Liedchen“ nenne. Man sollte es so unsentimental und trocken wie möglich spielen. Das Stück endet wieder mit zwei „Spiele mit Sieben“- Stellen, einer Reprise des Chorals und der Coda. Die genaue Klavier - Pedalisierung und Cello - Bogenführung sind den Spielern überlassen. „Zeiten“ ist meiner Frau und musikalischen Partnerin, der Pianistin Joan Schneider und Christopher Barritt, dem Solocellisten der Münchner Symphoniker gewidmet. Spieldauer: ca. 11 Minuten.

Der amerikanische Komponist Roger Jannotta studierte an der University of New Mexico, am Royal College of Music (London), und dem New England Conservatory in Boston. Er wohnt seit 1978 in München und komponierte und arrangierte für die Münchner Symphoniker, das Orchester des Bayerischen Rundfunks, die Bayerische Theaterakademie, die Münchner Kammerspiele, das ICI Ensemble und „Blechschaden“. Er ist tätig als Jazz- und Studiomusiker und war Preisträger beim Gunter-Bialas-Wettbewerb für neue Kammermusik 1999.

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Zeiten

Artículo el número: 942500

Cello und Klavier, anspruchsvoll

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